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Teilungsversteigerung

Eine umstrittene Immobilie in Geld umwandeln

TeilungsversteigerungVerweigern einzelne Mitglieder der Erbengemeinschaft die Entscheidung
über die Verwertung und Nutzung einer geerbten Immobilie, wird gerne
eine Teilungsversteigerung als „schneller Problemlöser“ in Erwägung
gezogen, um eine Erbengemeinschaft zu beenden. 

Um was geht es bei einer Teilungsversteigerung?

  • Diese spezielle Form der Zwangsversteigerung kann von jedem Miterben
    beantragt und durchgesetzt werden, ohne Zustimmung der anderen
    Erbengemeinschaftsmitglieder.
  • Die Immobilie wird durch das örtliche Amtsgericht versteigert.
  • Anschließend liegt der Erlös als aufteilbarer Geldbetrag vor.
  • Das Verfahren kann vom Antragsteller zu jedem Zeitpunkt ausgesetzt werden,
    solange kein Zuschlag an einen Bieter erteilt wurde.

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Je nach persönlicher Absicht muss daher abgewogen werden, ob es vielleicht andere,
zielführendere Lösungen neben der Teilungsversteigerung gibt. Denn das
Versteigerungsverfahren birgt auch eine Menge Stolperfallen:

Nachteile einer Teilungsversteigerung

  • Die lange Dauer des Versteigerungsverfahrens: Sie umfasst durchschnittlich ¾ bis 1,5 Jahre.
  • Das Verfahren ist sehr teuer. Gebühren für Anwälte und Gutachter werden fällig.
  • Die Erbengemeinschaft besteht auch nach dem Versteigerungstermin! Die Versteigerung selbst sorgt lediglich für die Umwandlung der Immobilie in teilbares Finanzvermögen.
  • Neue Streitigkeiten über die Quoten der Geldverteilung sind nicht ausgeschlossen. Das Versteigerungsgericht wird nicht vermitteln. Gerichtliche Klagen können daher folgen.
  • Eine noch im Grundbuch eingetragene Grundschuld kann das Objekt für Bieter zu teuer und daher uninteressant machen – unabhängig davon, ob die Grundschuld längst getilgt wurde.
  • Der Erlös aus Teilungsversteigerungen ist niedriger als bei einem Verkauf auf dem freihändigen Markt.

Fazit: Die Teilungsversteigerung ist keine Lösung, wenn eine Erbengemeinschaft möglichst schnell aufgelöst werden soll!

Erbanteilsverkauf beendet die Mitgliedschaft in einer Erbengemeinschaft

Im Gegensatz zu einer Teilungsversteigerung kann ein Erbe mit dem Verkauf des eigenen Erbanteils seine aktive Rolle in einer Erbengemeinschaft beenden!

Nur wenige Schritte führen zum Marktplatz von EinfachErben. Dort können in sicherer Umgebung den Verkauf des Erbanteils vorantrieben werden. Die wesentlichen Vorteile:

  • Der Erbanteilsverkauf ist deutlich kostengünstiger als eine Teilungsversteigerung und geht schneller.
  • Die sofortige Verfügbarkeit des Erlöses aus dem Verkauf des eigenen Erbanteils ist garantiert.
  • Eine Zustimmung der Miterben nicht nötig.
  • Die aktive Rolle als Mitglied in einer Erbengemeinschaft ist damit beendet!

 

Zum Verkauf des Erbanteils

 

Eine Teilungsversteigerung kann jedoch sinnvoll sein, wenn beispielsweise...

  • mit einem Antrag auf Teilungsversteigerung versucht werden soll, neue Bewegung in festgefahrene Positionen innerhalb der Erbengemeinschaft zu bringen oder
  • es nur darum geht, eine Immobilie teilbar zu machen. Der Geldbetrag kann leichter unter den Miterben aufgeteilt und die Erbengemeinschaft aufgelöst werden.

Aufgrund der komplexen Materie wird eine individuelle Beratung und sachkundige Begleitung während des Verfahrens der Teilungsversteigerung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt empfohlen!

Wir geben dabei zu bedenken, dass es in einigen Fällen erst ab einem Immobilienwert von 80.000-100.000 € wirtschaftlich sinnvoll sein kann, einen spezialisierten Rechtsanwalt zu beauftragen. Die Anwaltskosten dafür richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), wenn keine abweichende Honorarvereinbarung mit dem Rechtsanwalt getroffen wird.

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* EinfachErben bietet keine Rechtsdienstleistungen an

Anfrage zur Teilungsversteigerung

Wählen Sie hier bitte aus, welches Ziel Sie mit der Teilungsversteigerung verfolgen wollen.
Bitte tragen Sie hier die Größe Ihres Erbanteiles in % ein. Wichtig: Ist der Wert in € Ihres prozentualen Erbanteiles kleiner als ca. 75.000 €, so ist eine Teilungsversteigerung meist finanziell nicht sinnvoll, wegen der Kosten des Verfahrens.
Besteht noch ein Darlehen zur Immobilie oder Grundstück, so tragen Sie hier bitte die noch offene Restschuld in € ein. Wurde das gesamte Darlehen bereits zurück bezahlt, so tragen Sie hier bitte "0" € ein.
Bitte geben Sie hier den Wert der Immobilie bzw. des Grundstücks an. Sie können den Wert selbst schätzen, den Wert auf Basis eines vorhandenen Gutachten eintragen oder auch den Wert aus Ihrer Erbschaftsteuerberechnung heran ziehen.
Tragen Sie hier alle Belastungen auf dem Grundstück/Immobilie ein wie z.B. Nießbrauch, Hypotheken, Grundschulden usw.
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